Forschung ist der Kern von deepIng.
Mit Universitäten, Forschungsinstituten und Industriepartnern entwickeln wir Methoden, Software und Standards, die produzierende Unternehmen messbar besser machen — von Fabrikcontrolling über Resilienzmanagement bis zur digitalen Transformation in der Polymerherstellung.
deep.Control — datenbasierte, automatisierte Controlling-Methodik zur Verbesserung der Fabrikperformance
Mit dem Vorhaben deep.Control verfolgen die deepIng business solutions GmbH und das Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz Universität Hannover das Ziel, eine Software zu entwickeln, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (kmU) systematisch bei der Identifikation von Ursachen für eine unzureichende Fabrikperformance und der Ableitung notwendiger Kompensationsmaßnahmen unterstützt. Eine hohe Fabrikperformance zeigt sich dabei durch eine hohe logistische Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig geringen Kosten.
Die Software dockt per Schnittstelle direkt an die Datenbanken der Unternehmen (z. B. ERP-Systeme) an und ermittelt über einen systematischen Data-Analytics-Ansatz Schwachstellen in der Fabrik. Sie ermittelt die Kernursachen einer schlechten Fabrikperformance und schlägt konkrete Handlungsmaßnahmen vor, um diese anforderungsgerecht zu optimieren.
Förderung: Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.
PARMa — Proaktive Steigerung der Anpassungsfähigkeit produzierender Unternehmen durch agiles Resilienz-Management
Im Projekt PARMa entwickeln wir einen datenbasierten Ansatz, um den Resilienzgrad von Produktionssystemen zu bestimmen und proaktiv zu erhöhen. Mittels Simulationen werden kritische Schwachstellen in Liefer- und Produktionsprozessen identifiziert.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in einen modularen Resilienzbaukasten ein, der Unternehmen dabei unterstützt, gezielt Maßnahmen zur Steigerung ihrer Anpassungsfähigkeit umzusetzen. Zusätzlich wird ein integriertes, datenintegriertes Cockpit realisiert, das eine iterative Steuerung des Resilienzmanagements ermöglicht und somit eine schnelle, zielgerichtete Reaktion auf unerwartete Schocks sicherstellt.
PARMa Forschungspartner
Weltweit führender Anbieter von Labor- und Prozesstechnologien mit hoher Fertigungstiefe, erfahrenem Fachpersonal und starker Innovationskultur. Bringt langjährige Forschungserfahrung und eine bewährte Verbesserungskultur ein.
Seit 1889 international führend in Medizin- und Sicherheitstechnik. Über 16.000 Mitarbeitende, in mehr als 190 Ländern aktiv. Vielfältige Fertigungsprozesse und Risikomanagement-Systeme liefern praxisrelevante Herausforderungen.
Praxisorientiertes Forschungsinstitut der Fakultät Maschinenbau, Teil des Produktionstechnischen Zentrums Hannover. Langjährige Erfahrung in der Modellierung logistikbezogener Wirkzusammenhänge.
Anwendungsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsinstitut mit interdisziplinären Kompetenzzentren und Living Labs. Expertise in Modellbildung, digitalen Zwillingen, Simulation komplexer Systeme und KI (ML, LLMs, neuronale Netze).
Drei Geschäftsbereiche: Formenbau, Klein-/Mittelserien aus Kunststoff sowie Bipolarplatten aus Compoundmaterialien. Über 15 Jahre Erfahrung in Brennstoffzellen- und Elektrolysebranche.
Inhabergeführtes Unternehmen mit ca. 50 Mitarbeitenden — Werkzeugbau, Sondermaschinenbau, Spritzguss und High-Tech-Lohnfertigung. Dynamisch, flexibel, mit proaktiver Strategie zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit.
Methodenbasierter Dienstleister für Anforderungsermittlung, Akzeptanz, Kommunikation, Stakeholderintegration und ELSI. Interdisziplinäres Team aus Zukunftsforschung und Gamification.
Datengetriebene Softwareentwicklung und Beratung — verantwortet im Konsortium die Entwicklung des integrierten Resilienz-Cockpits und die Datenintegration über Werks- und Lieferkettengrenzen hinweg.
DIPONI — Digitale Transformation in der Polymerherstellung
Interoperabilität und Lösungen des maschinellen Lernens zur Prozessoptimierung und Nachhaltigkeitssteigerung im industriellen Umfeld.
Die Integration neuer Technologien in bestehende Systemlandschaften stellt eine große Herausforderung dar — besonders in Produktionsplanung, Qualität und Logistik, die oft isoliert ablaufen. DIPONI schafft interoperable Schnittstellen für nahtlose Integration und effizienten Datenaustausch.
Benutzerfreundliche Visualisierungen und ein zentrales Data-Warehouse verbessern Entscheidungsfindung und Prozesssteuerung. Ein effektives Schnittstellenmanagement erhöht Interoperabilität und Gesamtperformance des Systems. Die Fragmentierung der Systemlandschaft wird durch eine integrierte Systemarchitektur und KI-basierte Entscheidungsunterstützungssysteme (Business-KI) überwunden. Ein ESG-Bewertungssystem überwacht und verbessert die Nachhaltigkeitsperformance kontinuierlich.
MaterialDigital 3 · DIPONI Forschungspartner
Weltweit führender Hersteller selbstklebender Systeme — über 7.000 Produkte, 125+ Jahre Erfahrung. Verantwortet die Übertragbarkeit der digitalisierten gummispezifischen Prozesskette auf andere Materialklassen.
Internationaler Experte für komplexe Dichtsysteme aus Elastomeren — Werkstoffentwicklung, Werkzeugbau, Extrusion, Veredelung. Übernimmt den Transfer der Projektergebnisse in die industrielle Anwendung.
Weltweiter Technologieführer für die kontinuierliche Heißluft-Vulkanisation — komplette modulare Anlagen für die Profil-Extrusion. 45+ Jahre Erfahrung, „Made in Germany". Konsortialführung im Projekt.
Innovative Messsysteme und Arbeitsplatzlösungen für Elastomere und Kunststoffe. Über 35 Jahre Erfahrung. Entwickelt im Projekt einen Inline-Indentor für den kontinuierlichen Vulkanisationsprozess.
International anerkanntes Zentrum für Kautschuk-Forschung — von Elastomerchemie über Materialkonzepte bis Werkstoffprüfung. Verantwortet Auf-/Ausbau der Extrusions- und Vulkanisationslinie im Labormaßstab sowie Recycling vulkanisierter Ausschussteile.
Mess- und Regelungstechnik mit Schwerpunkten in optischer/taktiler Messtechnik, industrieller Bildverarbeitung, ML, Regelungstechnik und Akustik. Entwickelt produktionsnahe Online-Messtechnik.
Lösungen für Flexibilität, Sicherheit und Effektivität in Fertigung, Transport und Handhabung. Verantwortet KI-basierte Entscheidungsunterstützung zur frühen Ausschussvermeidung.
Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und Naturwissenschaften. Forschung u. a. in Responsible Data Science, Open Science, Visual Analytics. Verantwortet semantische Interoperabilität und Ontologie-Entwicklung.
Verantwortet die Weiterentwicklung der Datenbank- und Visualisierungssoftware MAT-AI und trägt damit zur digitalen Aufbereitung projektrelevanter Materialien- und Prozessdaten bei.
Konsortialpartner im MaterialDigital-Projekt DIPONI — bringt Industrial-Edge- und IoT-Kompetenzen für die Datenerfassung in der Polymer-Prozesskette ein.
Verantwortet im Projekt die Business-KI für die Entscheidungsunterstützung sowie das ESG-Bewertungssystem zur kontinuierlichen Überwachung der Nachhaltigkeitsperformance.
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